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Rettet das Fördergerüst Pluto-Wilhelm

Gemeinsame Stellungnahme des Historischen Vereins „Hün un Perdün“ Herne e. V., der Gesellschaft für Heimatkunde Wanne-Eickel e. V., der DGB-Geschichtswerkstatt und der Mondritterschaft Wanne-Eickel.

Mit Bedauern und Entsetzen haben der Historische Verein „Hün un Perdün“ Herne e.V., die Gesellschaft für Heimatkunde Wanne-Eickel e. V., die DGB-Geschichtswerkstatt Herne und die Mondritterschaft Wanne-Eickel den Wunsch der RAG zur Kenntnis nehmen müssen, das Schachtgerüst der Zeche Pluto – Schacht Wilhelm – aus der Denkmalliste der Stadt Herne streichen zu lassen.


Nicht ohne Grund wurde das Doppelbockgerüst der Schachtanlage in die Liste der Baudenkmäler eingetragen (638-63/DL-99). Als „Landmarke“ weithin sichtbar, verkörpert es als Symbol der Industriekultur im besten Sinne das Wachsen der Region, der Stadt und des Ortsteils. Neben dem Schachtgerüst der Zeche Teutoburgia und dem Malakow-Turm der Zeche Unser Fritz I/IV, ist es das einzige weitreichend sichtbare Zeichen des Bergbaus in unserer Stadt.


Gerade auch in dieser dreifachen Anschauung der Entwicklung bergmännischen Werkens und Wirkens ist es erhaltenswert.


Es müsste für die RAG – welche bekanntlich die Gebäude für die Grubenrettung und Wasserhaushaltung nutzt – selbstverständlich sein, die Gebäudeteile weiterhin instand zu halten, sachgemäß zu behandeln und so zu nutzen, dass deren Erhaltung auf Dauer gewährleistet ist.


Daher bitten wir, alle Möglichkeiten zu prüfen und auszuschöpfen, um den Erhalt dieser – gerade für die Wanne-Eickeler Bevölkerung identitätsstiftenden – Gebäude für die Zukunft zu sichern.

 

Andreas Janik für den Historischen Verein „Hün un Perdün“ Herne e. V.,

Frank Sichau für die Gesellschaft für Heimatkunde Wanne-Eickel e. V.,

Norbert Arndt für die DGB-Geschichtswerkstatt Herne und

Horst Schröder für die Mondritterschaft Wanne-Eickel

 

Rettet das Fördergerüst Pluto-Wilhelm
Auch das Stadtarchiv Herne und der Historische Verein "Hün un Perdün" Herne e. V. nehmen dieses Jahr erstmals aktiv am 6. Wanner Mond-Weihnachtsmarkt teil.
6. Wanner Mond-Weihnachtsmarkt

Bebilderter Vortrag im Rahmen der Reihe Geschichte neu entdecken

„Die alte Kirche steht mitten in dem Dorfe Herne auf einem freien Platze."

So schrieb 1875 Pfarrer Friedrich Dransfeld in seinem Buch über die Geschichte der evangelischen Gemeinde in Herne. Diese aus romanischen Tagen stammende Kirche wurde nach dem Bezug der neuen und größeren Kreuzkirche abgetragen und ein neuer Marktplatz geschaffen. Nach umfangreichen Ausgrabungsarbeiten durch Karl Brandt in den 1930er Jahren konnten die Grundmauern als stadtgeschichtliche Sehenswürdigkeit auf dem damaligen Krafft-Messing-Platz bestaunt werden. Leider wurde mit dem großen städtebaulichen Wurf mit der Durchstechung der Sodinger/Holsterhausener Straße dem geschichtlichen Juwel ein absolutes Ende gesetzt. Der Bremer Stadtarchäologe und Sohn Karl Brandts, Karl-Heinz Brandt (gest. 2014) sprach gar von "der Schande von Herne".

In diesem Vortrag wird neben der Baugeschichte der Kirche eine Rekonstruktion des Gebäudes vorgestellt, welche auch den sog. Strünkeder Keller umfasst

 

2014 Donnerstag, 05.11., 18.30-20.00 Uhr

Entgelt: 5,- EUR

Stadtarchiv im Kulturzentrum, Willi-Pohlmann-Platz 1

Andreas Janik

Anmeldungen nehmen die VHS-Geschäftsstellen unter 02323 /16 - 35 84 oder 16 - 29 20 entgegen.

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (Die_Dionysius-Kirche_in_Herne.pdf)Die_Dionysius-Kirche_in_Herne.pdf[ ]1087 kB

Hervorgehend aus dem - im sozialen Medium Facebook beheimateten - Forum "Hün un Perdün" - was so viel bedeutet wie "Hin und Her" oder "Dies und Das" - wollen die Initiatoren von der virtuellen in die belebte Diskussion wechseln.


Bei "Hün un Perdün live - der lokalhistorische Gesprächskreis" handelt es sich um ein regelmäßiges Treffen geschichtlich und heimatkundlich interessierter Menschen zum ungezwungenen Gedankenaustausch. In lockerer Form sollen lokalgeschichtliche Ereignisse, Örtlichkeiten und Zeitabschnitte gemeinsam erörtert und diskutiert werden. Dabei können - je nach Thema - auch eigene Erinnerungen und Erfahrungen eingebracht werden. Themen können zum Beispiel sein:

  • Was macht eigentlich so ein Stadtarchiv?
  • Hernes und Wanne-Eickels dörfliche Vergangenheit
  • Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen
  • Der Zusammenschluss von Herne und Wanne-Eickel
  • Ahnenforschung mit Hilfe der im Stadtarchiv befindlichen Adress- und Personenstandsbüchern
  • ...und vieles Weitere mehr!

Die Erstellung von Präsentationen wie Ausstellungen, Filmberichte und Druckausgaben können Ergebnisse der Treffen sein.

Hün un Perdün live - ist ein Angebot für die gesamte Bevölkerung - alle an der Herner und Wanne-Eickeler Geschichte Interessierten sind herzlich willkommen!

Wir treffen uns innerhalb des Semesters an jedem ersten und dritten Donnerstag im Monat in der Zeit von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr im Stadtarchiv Herne (Raum 120), Willi-Pohlmann-Platz 1 (VHS-Eingang).