Veranstaltungsarchiv
Erinnerungen an den Bergbau
Ausstellung, Lesung, Gesprächsabend, Exkursion rund um das Schwarze Gold im Schollbrockhaus vom 15. bis 29. April 2018.
Gemeinschaftsveranstaltung von Kunstverein Schollbrockhaus e.V. und Historischer Verein Herne / Wanne-Eickel e. V.
Vor Ort sind Werke von
- Christine Stassfeld,
- Petra Stephens,
- Brigitte Hoffmann,
- Marion Braun,
- Rita Pihlo,
- Sigrid Rollwagen,
- Silvia Schmidt,
- Doris Vierkötter-Schuff,
- Helmut Manfreda (Kunstverein)
und Arbeiten von
- Prof. Carl Determeyer,
- Edmund Schuitz,
- Josef Steib,
- Berthold B. Knopp und
- „W“
zu sehen.
Erste Seilfahrt (Eröffnung) : 15. April um 11 Uhr.
Die Ausstellung ist dann vom 16. bis 20. April und 23. bis 27. April jeweils von 15 bis 18 Uhr, am 21.und 28. April von 14 bis 18 Uhr und am 15. und 29. April von 11 bis 17 Uhr geöffnet.
Hier möchten wir Ihnen unseren selbstproduzierten Film als Premiere vorstellen, der in Zusammenarbeit mit der Mont-Cenis Gesamtschule entstanden ist. Dieser Film ist ein gemeinsamer Beitrag der Mont-Cenis Gesamtschule und unserem Verein, mit dem wir am Geschichtswettbewerb "Hau rein" teilnehmen.
"Der Torschrei - Die vergessene Skulptur von Sodingen"
Drei Figuren mit aufgerissenen Mündern und Augen stehen – in Stein gehauen – seit 60 Jahren auf dem Schulhof der Mont-Cenis Gesamtschule in Herne-Sodingen. Ihr Anblick ist so alltäglich, dass ihr Name und ihre Herkunft in Vergessenheit geraten.
Erst als 2014 eine Recherchegruppe der Schule die Spurensuche aufnimmt, kommt der Stein ins Rollen. Was die Skulptur mit der Zeche Mont-Cenis und dem letzten Bergarbeiterfußballverein des Reviers, dem legendären SV Sodingen, zu tun hat, das zeigt dieser Film, der als Kooperation des Historischen Vereins Herne/Wanne Eickel und der Mont-Cenis Gesamtschule entstand.
Der Film wird am 22. März 2018 im Bürgersaal der Akademie Mont-Cenis vorgeführt.
Eintritt ist frei.


Im Mai 2017 startete der Historische Verein Herne mit einer Neuauflage des historischen Gesprächskreises live.
Die Leitung hat Friedhelm Wessel. Themenvorschläge können gerne bei uns eingereicht werden.
Der gesprächskreis findet jeden 3. Mittwoch im Monat ab 18.00 Uhr statt. Seit September findet der Gesprächskreis an zwei Orten statt. Die Hauptveranstaltungen finden im Willi-Pohlmann-Seniorenzentrum statt. Ausgewählte Termine finden im Schollbrockhaus statt.
Die Termine und entsprechenden Themen finden Sie hier in der Tabelle und im Kalender.
| Datum | Uhrzeit | Thema | Ort |
|---|---|---|---|
| 17.05.2017 | 18.00 bis 20.00 Uhr | Vorstellung und Übersicht | im Schollbrockhaus |
| 21.06.2017 | 18.00 bis 20.00 Uhr | Wie haben wir früher fotografiert? | im Schollbrockhaus |
| 19.07.2017 | 18.00 bis 20.00 Uhr | Vortrag von Gerd E. Schug über Elisabeth Hoffmann | im Schollbrockhaus |
| 16.08.2017 | 18.00 bis 20.00 Uhr | Wie haben wir früher Urlaub gemacht? | im Schollbrockhaus |
| 20.09.2017 | 18.00 bis 20.00 Uhr | Wie haben wir früher geheizt? | im Schollbrockhaus |
| 18.10.2017 | 18.00 bis 20.00 Uhr | Vom Arschleder bis zum Schachthut - Alltägliches rund um den Bergbau | im Schollbrockhaus |
| 15.11.2017 | 18.00 bis 20.00 Uhr | Weihnachtsfeier (nur für Vereinsmitglieder) | im Schollbrockhaus |
| 17.01.2018 | 18.00 bis 20.00 Uhr | Offener Geschpärchskreis zur weiteren Themengestaltung |
im Schollbrockhaus |
| 21.02.2018 | 18.00 bis 20.00 Uhr | Filme über Herne | im Schollbrockhaus |
| 21.03.2018 | 18.00 bis 20.00 Uhr | Vortrag von Gerd E. Schug: „Wie entsteht ein Kirchenfenster“ | im Schollbrockhaus |
| 17.04.2018 | 18.00 bis 20.00 Uhr |
Gesprächsabend mit Zeitzeugen aus dem Herner Bergbau Als Zeitzeugen werden Fritz Bödefeld (Ex-Elektorsteiger) und Jürgen Sunderwerth (Ex-Grubenwehrmitglied) im Schollbrockhaus erwartet. |
im Schollbrockhaus |
| 24.04.2018 | 18.00 bis 20.00 Uhr | Lesung mit Geschichten rund um den Bergbau, vorgelesen von Lothar Lange (aus Oberhausen) | im Schollbrockhaus |
| 16.05.2018 | 18.00 bis 20.00 Uhr | Treffpunkt Genealogie unter der Leitung von Doris Saisch und Andreas Janik |
im Schollbrockhaus |
| 20.06.2018 | 18.00 bis 20.00 Uhr | Erlebte Geschichte - Sommer, Sonne, Sahneeis - wie wir früher die großen Ferien verbrachten | im Schollbrockhaus |
| 18.07.2018 | 18.00 bis 20.00 Uhr | Lesung von Alexander Pentek aus seinem Buch "ECHTE VERBRECHEN AUS DER GUTEN ALTEN ZEIT" | im Schollbrockhaus |
| 15.08.2018 | 18.00 bis 20.00 Uhr | Wolfgang Viehweger: Ein Vortrag über Mont-Cenis mit Filmen, Fotos und Geschichten. | im Schollbrockhaus |
| 19.09.2018 | 18.00 bis 20.00 Uhr | Treffpunkt Genealogie unter der Leitung von Gertrud Frohberger und Doris Saisch |
im Willi-Pohlmann-Seniorenzentrum |
| 17.10.2018 | 18.00 bis 20.00 Uhr | Buchvorstellung von Friedhelm Wessel und Lothar Lange | im Schollbrockhaus |
| 08.11.2018 | 18.00 bis 20.00 Uhr | Treffpunkt Genealogie unter der Leitung von Gertrud Frohberger und Doris Saisch | im Willi-Pohlmann-Seniorenzentrum |
Die Adresse sind:
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AWO Willi-Pohlmann-Seniorenzentrum Kronenstraße 6 44625 Herne |
Kunstverein Schollbrockhaus e.V. Karl - Brandt - Weg 1 44629 Herne |
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Zu erreichen ist das Willi-Pohlmann-Seniorenzentrum
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Zu erreichen ist das Schollbrockhaus
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Rettet das Fördergerüst Pluto-Wilhelm
Gemeinsame Stellungnahme des Historischen Vereins „Hün un Perdün“ Herne e. V., der Gesellschaft für Heimatkunde Wanne-Eickel e. V., der DGB-Geschichtswerkstatt und der Mondritterschaft Wanne-Eickel.
Mit Bedauern und Entsetzen haben der Historische Verein „Hün un Perdün“ Herne e.V., die Gesellschaft für Heimatkunde Wanne-Eickel e. V., die DGB-Geschichtswerkstatt Herne und die Mondritterschaft Wanne-Eickel den Wunsch der RAG zur Kenntnis nehmen müssen, das Schachtgerüst der Zeche Pluto – Schacht Wilhelm – aus der Denkmalliste der Stadt Herne streichen zu lassen.
Nicht ohne Grund wurde das Doppelbockgerüst der Schachtanlage in die Liste der Baudenkmäler eingetragen (638-63/DL-99). Als „Landmarke“ weithin sichtbar, verkörpert es als Symbol der Industriekultur im besten Sinne das Wachsen der Region, der Stadt und des Ortsteils. Neben dem Schachtgerüst der Zeche Teutoburgia und dem Malakow-Turm der Zeche Unser Fritz I/IV, ist es das einzige weitreichend sichtbare Zeichen des Bergbaus in unserer Stadt.
Gerade auch in dieser dreifachen Anschauung der Entwicklung bergmännischen Werkens und Wirkens ist es erhaltenswert.
Es müsste für die RAG – welche bekanntlich die Gebäude für die Grubenrettung und Wasserhaushaltung nutzt – selbstverständlich sein, die Gebäudeteile weiterhin instand zu halten, sachgemäß zu behandeln und so zu nutzen, dass deren Erhaltung auf Dauer gewährleistet ist.
Daher bitten wir, alle Möglichkeiten zu prüfen und auszuschöpfen, um den Erhalt dieser – gerade für die Wanne-Eickeler Bevölkerung identitätsstiftenden – Gebäude für die Zukunft zu sichern.
Bebilderter Vortrag im Rahmen der Reihe Geschichte neu entdecken
„Die alte Kirche steht mitten in dem Dorfe Herne auf einem freien Platze."
So schrieb 1875 Pfarrer Friedrich Dransfeld in seinem Buch über die Geschichte der evangelischen Gemeinde in Herne. Diese aus romanischen Tagen stammende Kirche wurde nach dem Bezug der neuen und größeren Kreuzkirche abgetragen und ein neuer Marktplatz geschaffen. Nach umfangreichen Ausgrabungsarbeiten durch Karl Brandt in den 1930er Jahren konnten die Grundmauern als stadtgeschichtliche Sehenswürdigkeit auf dem damaligen Krafft-Messing-Platz bestaunt werden. Leider wurde mit dem großen städtebaulichen Wurf mit der Durchstechung der Sodinger/Holsterhausener Straße dem geschichtlichen Juwel ein absolutes Ende gesetzt. Der Bremer Stadtarchäologe und Sohn Karl Brandts, Karl-Heinz Brandt (gest. 2014) sprach gar von "der Schande von Herne".
In diesem Vortrag wird neben der Baugeschichte der Kirche eine Rekonstruktion des Gebäudes vorgestellt, welche auch den sog. Strünkeder Keller umfasst
2014 Donnerstag, 05.11., 18.30-20.00 Uhr
Entgelt: 5,- EUR
Stadtarchiv im Kulturzentrum, Willi-Pohlmann-Platz 1
Andreas Janik
Anmeldungen nehmen die VHS-Geschäftsstellen unter 02323 /16 - 35 84 oder 16 - 29 20 entgegen.
