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 Mit der Eröffnung der neuen Ausstellung im Heimatmuseum wird ab dem 28. Ap
 ril die Sozialgeschichte von Herne und Wanne-Eickle wieder lebendig.\nEine
  Geschichte\, die 1890 beginnt und in den 1980er Jahren endet. Insgesamt i
 st die Ausstellung chronologisch konzipiert. Der Rundgang führt zu Beginn 
 in die Zeit des Kaiserreichs\, der Weimarer Republik und des Nationalsozia
 lismus. Einen wichtigen Grundpfeiler in der Geschichte der Stadt spielt oh
 ne Zweifel der Bergbau\, der sich natürlich ebenfalls in der Ausstellung w
 iderspiegelt. Der Flöz\, der schon zuvor im Heimatmuseum zu sehen war\, bl
 eibt erhalten\, erfährt aber eine Umdeutung. Auch hier geht es nicht mehr 
 um den technischen Aspekt. „Wir interpretieren ihn mehr als Geburtskanal\,
  weil sich die Stadt ohne die Kohle nicht so entwickelt hätte“\, erklärt K
 urator Ralf Piorr. Einige Aspekte wie zum Beispiel der Bergbau\, ziehen si
 ch durch die gesamte Ausstellung. Dazu gehört auch die Migrationsgeschicht
 e.\nNeben vielen neuen Exponaten werden die Besucher auch einige alte Auss
 tellungsstücke wiedererkennen. Als erstes ist hier sicherlich die Drogerie
  Kleffmann zu nennen. Aber auch hier gibt es einen neuen Ansatz. Während d
 ie Gäste früher durch eine Scheibe getrennt vor dem Thekenbereich standen\
 , dürfen sie in Zukunft auch hinter die Theke. „Die Menschen sollen ein Te
 il der Ausstellung sein und nicht nur davor stehen“\, sagt Piorr\, der jet
 zt mehr den Alltag der Menschen in den Mittlpunkt rückt.\nDas wird auch in
  dem historischen Klassenzimmer deutlich: Ein Klassenzimmer mit Sitzbänken
  dokumentiert eindrucksvoll\, wie es wirklich um 1900 in dem Gebäude ausge
 sehen hat. Piorr spricht von einem Schmuckstück und dankt der Stadt Bochum
  für das Klassenzimmer\, das zuvor im Schulmuseum in Bochum bereits von ta
 usenden Schülern besichtigt wurde: „Inhaltlich passt es natürlich optimal 
 in dieses ehemalige Schulgebäude. Aber auch museumspädagogisch ist es wert
 voll\, weil wir die Schüler erreichen und zeigen können\, wie der Unterric
 ht vor 100 Jahren ausgesehen hat.“\nQuelle: Stadt Herne
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